AI-Chatbot für Diskriminierungsbetroffene

yana – You are not alone

Fast ein Viertel der Menschen in Deutschland kennt diskriminierende Anfeindungen aus persönlicher Erfahrung. Doch Hilfsangebote sind komplex und schwer zugänglich. Das Team hinter dem AI-Chatbot „yana“ setzt dem eine schnelle, unkomplizierte Unterstützung als juristische, informelle und mentale Beratung entgegen.

logo-yana.png
yana_chatbot_1500.jpg

Chatbot „yana“ unterstützt bei Diskriminierung im Kontext von ethnischer Herkunft und Rassismus.

Empathie und nützlicher Support für Betroffene

Antidiskriminierungsstellen sind angesichts der zunehmenden Nachfrage oft überlastet und geben Betroffenen von Rassismuserfahrungen nicht die Soforthilfe, die sie sich wünschen: Verständnis und Lösungen. Dabei schaden Diskriminierungserfahrungen u.a. der Gesundheit der Betroffenen nachweislich, insbesondere die mentale. Mit dem Einsatz von KI befähigt und unterstützt „yana“ die Betroffenen.

Geballtes Expert:innenwissen

Um Abhilfe zu schaffen, hat ein Team aus Antidiskriminierungs-, Jura- und Tech-Expert:innen die Beratungs-App „yana“ (you are not alone) entwickelt. „yana“ hilft und versteht Menschen, die aufgrund ihrer ethnischen Herkunft rassistisch diskriminiert werden mit zugeschnittenen Hilfestellungen, das Geschehene auf mehreren Ebenen einzuordnen, zu verarbeiten und weitere Schritte zu koordinieren. Und das kostenlos, anonym sowie orts- und zeitunabhängig. Damit Hilfe schnell die erreicht, die sie brauchen.

Der yana AI-Chatbot auf einen Blick

Für wen?
Menschen mit Rassismuserfahrung und ihre Verbündeten

Wo
https://youarenotalone.ai

Wann
24/7. Anonym, kostenlos und auch noch nachts um 3.

Ziel
Schnelle und unkomplizierte Hilfe und mentale Stärkung

Menschen nicht alleine lassen

Wie groß der Bedarf an Unterstützung ist, zeigen die inzwischen fast 3.000 Nutzer:innen von „yana“ im Monat. Nach der Pilotphase der letzten drei Jahre geht „yana“ in die Weiterentwicklungsphase, in der unter anderem die KI fachlich vertieft wird, um auch den Mental Health Bereich zu implementieren. Damit füllt „yana“ eine Lücke im Serviceangebot. Für die Crespo Foundation, die sich in zahlreichen Projekten gegen Diskriminierung und für die Teilhaber aller einsetzt, ein wichtiger Fördergrund.

Partner:innen

Finanzierungspartnerin ist die Robert Bosch Stiftung.

Ansprechpartnerinnen

nicole-lustig-web23-team-c-jessica-schaefer-1408x.jpeg

Nicole Lustig
Crespo Foundation

„Wenn sonst zu Recht Diskriminierung durch künstliche Intelligenz kritisiert wird, haben wir es bei ‚yana’ mit künstlicher Intelligenz zu tun, die gegen Diskriminierung eingesetzt wird und dies auch schon bei der Programmierung berücksichtigt.“ 

nasaninmomtazeri_yana.jpg

Nasanin Montazeri

yana

„Wir haben ein ernstzunehmendes Rassismusproblem und mit yana entwickeln wir einen Chatbot der digitalen Empathie, damit Betroffene nach einer solchen diskriminierenden Erfahrung umgehend verstanden und unterstützt werden.“